Die verrŸckte Familie

 

 

³Drrrrr!ã ³Mist, der Wecker klingelt schon wieder! ZŠhne putzen, Haare kŠmmen und dann auch noch zur Schule laufen, echt blšd!ã

 

Dies erzŠhlte Max jeden Tag. Immer und immer wieder maulte er am Aufstehen herum, nur komisch war, dass er die Schule selbst mochte.

 

Den Eltern, sie sind Erfinder, wurde das bald zu viel. Also entwickelten sie etwas, dass etwa so aussah: Eine Rutsche fŸhrte vom Zimmer zum Stuhl, wo Max zum Essen sa§. Wer denkt, das ist alles, der tŠuscht sich. Mit der Zange wurde der Junge auf ein Bett gesetzt und dort wurden ihm die Haare gekŠmmt und Kleidung angelegt. Gleichzeitig wurde seine Schulmappe gepackt und das FrŸhstŸck angerichtet. War Max angezogen, so sauste er durch die Rutsche und landete auf seinem Platz genau vor dem 2 Minuten-Ei. Zur Schule kam er, in- dem er durch ein endloses Rohr rutschte und in der Jungen-Toilette durch ein Gitter kletterte.

 

Die Familie war auch sonst sehr komisch. Einmal, als Max eine Mathearbeit schrieb, meinte er: ³Frau Lehrerin, ich habe Ohrenschmerzen, darf ich meine MŸtze aufsetzen?ã ³Aber natŸrlichã, entgegnete die Lehrerin. Was sie aber nicht wusste war, dass in der MŸtze ein kleines HšrgerŠt angebracht war. Der Junge hatte zu Hause das Einmaleins auf eine Kassette gesprochen. Er musste nur auf einen Knopf unter dem Tisch drŸcken, schon kamen die gewŸnschten Ergebnisse aus dem HšrgerŠt. Nur leider war es zu laut gestellt und Lila, seine Nachbarin, hšrte es. Das war wirklich etwas fehlgeschlagen, aber es gibt halt mal Pannen.

 

Ihr glaubt mit nicht? Schade, vielleicht ist die Geschichte aber doch wahr.

 

Ach Ÿbrigens, Max ist auch schon ein kleiner Erfinder.

 

Ende

Laura Michel, Klasse 4a