Winnetou, mein Pflegepferd

"Toni, komm endlich - wir mŸssen los!", rief meine Mutter mir zu. "Ich komme ja schon!", erwiderte ich. Heute wollen wir nach Sylt fahren. Meine Mutter hat mir versprochen, dass ich dort mein eigenes Pflegepferd bekomme. Nun geht die Fahrt los. Ich kann es kaum erwarten mein Pflegepferd zu sehen. Meine Mutter meint, es hei§t Winnetou. Die Fahrt verlŠuft lustig. Meine Schwester ist auch dabei. Ihr Pflegepferd hei§t Banjo. Als wir endlich da sind, erwarten uns Winnetou und Banjo schon an den StalltŸren. Winnetou ist schwarz-wei§-gefleckt und Banjo braun.  Wir begrŸ§en unsere Pflegepferde und bringen dann unser GepŠck in unsere Zimmer. Nun gucken wir uns auf dem Hof um. Es gibt zwei Katzen, drei Hunde, 21 Pferde und noch viele andere Tiere wie z. B. KŸhe und Schweine. Am nŠchsten Morgen ruft unsere Reitlehrerin uns zu: "Kommt, ich mšchte sehen wie ihr reiten kšnnt !" Wir satteln unsere Pferde und reiten in die Reithalle. Kurz danach sagt die Reitlehrerin erstaunt: "Ihr kšnnt ja genauso gut reiten wie ich ! Ich schlage euch vor heute noch einen Ausritt ins GelŠnde zu machen !" "Gerne !", rufen wir beide im Chor. "Wann geht es denn los ?", fragt meine  Schwester. "Wenn ihr wollt, jetzt gleich ", antwortet die Reitlehrerin. Wir rufen beide erfreut: "Ja !" Nun geht alles ganz schnell und im Nu sind wir im GelŠnde. Ich verstehe mich super mit Winnetou. Am liebsten wŸrde ich ihn nach den Ferien mitnehmen, aber das geht ja leider nicht. Bald sind wir an einem See. Das habe ich gar nicht mitbekommen, denn ich war die ganze Zeit mit Winnetou beschŠftigt. Nun ruft meine Schwester mir zu: "Toni, wir sind schon am See!" Die Reitlehrerin  hat schon eine Picknickdecke ausgebreitet und ihr Pferd an einen Baum gebunden. Ich springe schnell aus dem Sattel, sattle Winnetou ab und lasse ihn laufen. Er kommt immer wieder zu mir zurŸck. Das merkt meine Reitlehrerin, denkt nach und ruft: "Komm mal her Toni, ich muss mit dir reden! Du kannst wenn du willst, jede Ferien hierher kommen um Winnetou zu sehen!" Ich freue mich ganz doll und denke, dass ich noch sehr schšne Ferien haben werde!

Antonia Domke, Klasse 4a