Der Dianasee

Der Dianasee wurde 1889-1890 zusammen mit dem Königssee, Herthasee und Hubertussee künstlich angelegt. Sie bilden die Kleine Grunewaldseenkette, die zusammen mit dem Hundekehlsee vom Grunewaldsee durch Kanäle mit Wasser versorgt werden.

Für die Grunewaldseenkette wurde ein großes Hochmoorgebiet ausgehoben, das dann durch artesische Brunnen mit Wasser gefüllt wurde. Das Moor des Dianasees hieß „Diebsloch“.

Durch den Bau der Seen wurden die Mücken aus den Mooren vertrieben und die Gefahr von In­fektionskrankheiten verringert. Außerdem wurden die Grundstücke der Grunewaldkolonie durch die Seen viel attraktiver.

Der Dianasee ist etwa 25.000 m² groß und durchschnittlich nur 1,5 m tief. Er ist der westlichste See der Grunewaldseenkette und ist eingeschlossen vom Hasensprung im Osten, der Koenigsallee im Süden, der Fontanestraße im Westen und der Bettinastraße und der Winklerstraße im Norden.

Das Ufer des Dianasees ist zum größten Teil bebaut. Es gibt nur zwei öffentliche Zugänge zum See: über den FontaneSpielplatz in der Fontanestraße und über einen schmalen Weg zwischen den Gründstücken Koenigsallee 45 und 47.

Hier sind noch zwei Bilder, die den Dianasee am Hasensprung vor ca. 100 Jahren und heute zeigen. Die Bäume sind groß geworden und man erkennt kaum mehr die schön angelegten Gärten.

 

Von Mark Eisenhuth, Klasse 4a 2004/2005